Carsten A. D. Dahlmann

Die Verunsicherung des Individuums im Zeitalter des Fin de siècle am Beispiel von Arthur Schnitzlers „Ich“

Post scriptum: Die Angst vor technischen Neuerungen in einer sehr beschleunigten Zeit ist auch heute gegeben und kann meines Erachtens vieles erklären. Auch im Fin de siècle wurden manche Menschen aufgrund eines für viele gewöhungsbedürftigen (da sich schnell ändernden) neuen Umfelds etwas … sagen wir wunderlich. Vielleicht kann der Blick auf die damalige Beschleunigung helfen, auch die wissenschafts- und technikfeindlichen Ängste Vieler heutzutage zu verstehen.

In der unten verlinkten Analyse beschäftige ich mich mit Arthur Schnitzlers Kurzgeschichte „Ich“. Ich untersuche hierbei, inwieweit die „Beschleunigung“ des Lebensalltags sowie die Sprachkrise der Epoche darauf Einfluss genommen haben. Diese beiden Aspekte gehören zusammen; denn das Bedürfnis des Protagonisten, alles mit einem Begriffsetikett versehen zu müssen, führe ich auf die entsprechenden Einflüsse der durch die Industrialisierung ausgelösten und sich selbst katalysierenden „Beschleunigung“ des Alltags zurück.

Da diese Novelette erst 1968 posthum veröffentlicht wurde, kann man sie leider nicht noch im Internet finden. Sie sollte aber in jeder größeren, gut sortierten Bibliothek zu finden sein.

Hier das PDF: Die Verunsicherung des Individuums im Zeitalter des Fin de siècle am Beispiel von Arthur Schnitzlers „Ich“

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Die Verunsicherung des Individuums im Zeitalter des Fin de siècle am Beispiel von Arthur Schnitzlers „Ich“ von Carsten A. Dahlmann steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.

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Wiener Pferdetramway
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Datierung: um 1888
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